Wir haben nachgefragt.
Ausgabe Bayern 1 | Juni/Juli 2007
Unsere Themen:

Fokus Freizeit:
Startschuss für die Sommerferien gefallen: Bayern im Urlaubsfieber

Fokus Gesellschaft
Zu dick, na und?

Fokus Politik
Beckstein sympathischster CSU-Politiker
Huber besser geeignet für CSU-Vorsitz als Seehofer

Ausblick Muttertag
Vorverlegung des Muttertags 2008 stößt eher auf Ablehnung

Weitere Themen dieser Bevölkerungsumfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

die neuesten Ergebnisse unserer repräsentativen Bevölkerungsumfrage in Bayern liegen vor. Informieren Sie sich über interessante Fakten aus Freizeit, Gesellschaft und Politik in Bayern:



Fokus Freizeit

Startschuss für die Sommerferien gefallen: Bayern im Urlaubsfieber

Zu Beginn der großen Sommerferien steht fest: 55 Prozent der Bayern fahren dieses Jahr in Sommerurlaub. Über jeden Dritten zieht es ins Ausland, jeder Fünfte macht Urlaub in Deutschland. Dabei ist interessant, dass mit 61 Prozent deutlich mehr Männer verreisen als Frauen mit nur 50 Prozent. Das Ausland zieht vor allem Personen unter 40 Jahren an, während 60 bis 69-Jährige verstärkt in heimischen Gefilden bleiben.
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Fokus Gesellschaft

Zu dick, na und?

41 Prozent der Bayern halten sich für zu dick, doch nur 40 Prozent der Betroffenen planen, etwas dagegen zu unternehmen.
Liegt es an mangelnder Bewegung oder an übermäßigem Konsum von Fast-Food? Ist es ein Problem der so genannten bildungsfernen Schichten oder betrifft es alle? Fakt ist: nicht einmal jeder zweite Bayer schätzt sein derzeitiges Körpergewicht als "genau richtig" ein. 41 Prozent der Bayern finden sich zu dick, 2 Prozent halten sich für zu dünn. Auffällig ist, dass sich überdurchschnittlich viele Personen mit Volks- und Realschulabschluss übergewichtig fühlen. Doch was tun, um abzunehmen? Aktuell sind etwa jede 8. Frau und jeder 15. Mann in Bayern auf Diät und jeder 9. Befragte plant, in nächster Zeit abzuspecken. Auf die Frage: "Welche Diäten bzw. Möglichkeiten abzunehmen können Sie sich vorstellen, im Bedarfsfall anzuwenden?", landen "viel Sport und Bewegung" sowie eine "gesunde, vollwertige und fettarme Ernährung" auf den ersten Plätzen. Hoch im Rennen stehen auch FDH ("Friss die Hälfte"), Weight Watchers oder Fasten, gefolgt von Light Produkten, Trennkost, Kohlsuppen-Diät und Brigitte-Diät. Abnehmmethoden wie Low Carb (z. B. Atkins), Formula-Diät (z. B. Slim-Fast) oder Glyx-Diät liegen in der Gesamtbevölkerung Bayerns bisher weniger im Trend. Während 44 Prozent der Frauen angeben, die überflüssigen Pfunde durch gesunde Ernährung loswerden zu wollen, sind das bei den Männern nur 27 Prozent. Auch die Weight-Watchers-Methode ist deutlich frauenlastiger.
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Fokus Politik

Beckstein sympathischster CSU-Politiker

Der frisch nominierte CSU-Kandidat für das Ministerpräsidentenamt, Günther Beckstein, genießt auch in der bayerischen Bevölkerung die höchsten Sympathiewerte unter den CSU-Spitzenpolitikern. 56 Prozent finden Beckstein sehr sympathisch oder sympathisch. Damit rangiert er deutlich vor seinen Parteikollegen Edmund Stoiber (41 Prozent), Erwin Huber (37 Prozent) und Horst Seehofer (34 Prozent). Auf die Frage ``Wie gut sind die folgenden CSU-Politiker Ihrer persönlichen Meinung nach für die jeweilige Aufgabe geeignet?´´ erhielt Beckstein 59 Prozent der Stimmen für seine Eignung als künftiger Ministerpräsident.

Huber besser geeignet für CSU-Vorsitz als Seehofer

Im Ringen zwischen Erwin Huber und Horst Seehofer um den Parteivorsitz bei der CSU, sticht Huber Seehofer derzeit mit 43 Prozent gegen 38 Prozent. Bei den CSU-Anhängern fällt Hubers Vorsprung mit 62 Prozent gegenüber 48 Prozent für Seehofer noch deutlicher aus.

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Ausblick: Muttertag 2008

Vorverlegung des Muttertags 2008 stößt eher auf Ablehnung

Mehr als jeder zweite Bayer hat zum diesjährigen Muttertag etwas verschenkt, wobei Blumen mit 27 Prozent die Hitliste der Geschenke vor Pralinen (7 Prozent) und Kosmetikartikeln und Parfum (5 Prozent) anführen. Besonders geschenkfreudig zeigten sich Männer (62 Prozent).

Nun hat der Deutsche Einzelhandel angeregt, den Muttertag 2008 um eine Woche nach vorne zu verlegen, da er planmäßig auf den Pfingstsonntag fällt - einen Tag, an dem Blumengeschäfte ihre Tore geschlossen halten müssen. Dieser Vorschlag stößt bei über 55 Prozent der Bevölkerung auf Ablehnung. Jeder fünfte Befragte befürwortet den Plan. Den meisten Anklang findet der Vorschlag - nicht weiter überraschend - bei den Blumen-Schenkern, die zu 31 Prozent "JA" zu der Idee sagen.
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Weitere Themen dieser Bevölkerungsumfrage:

Die Ausbildungsplatz-Situation in Bayern betrachten 4 Prozent der Bevölkerung als sehr gut, 48 Prozent als gut und 42 Prozent als weniger gut.
Den Standort Bayern beurteilen 3 Prozent der Bevölkerung für Beruf und Karriere als sehr gut, 45 Prozent als gut und 45 Prozent als weniger gut.
58 Prozent der bayerischen Bevölkerung betrachtet ein Zusammenleben in der Ehe als "am erstrebenswertesten", 34 Prozent bevorzugen eine feste Partnerschaft und 7 Prozent das Leben als Single.
49 Prozent finden ein Leben mit mehreren Kindern, 29 Prozent mit einem Kind und 17 Prozent kinderlos am besten.
66 Prozent der Bayern verfügen zu Hause über einen Internetanschluss.
Bier trinken die Bayern zu Hause am liebsten aus einem Bierglas ohne Henkel (37 Prozent) oder aus der Flasche (22 Prozent).
Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl in Bayern wäre, würden 34 Prozent der Befragten die CSU, 12 Prozent die SPD, 5 Prozent die Grünen und 4 Prozent die FDP wählen.



Wünschen Sie nähere Informationen zu unserer Bevölkerungsumfrage bzw. sind Sie am Erwerb der Ergebnisse interessiert? Oder haben Sie selbst Interesse an einer Teilnahme an einer unserer nächsten Bevölkerungsumfragen in der Region München oder in anderen Gebieten?

Ein Anruf unter 089-46 13 90-0 genügt - oder senden Sie uns eine kurze Nachricht an ks@mifm.de. Wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Kontakt.

Vormerken! Redaktionsschluss unserer nächsten Bayernumfrage: 07.11.2007

Hier finden Sie unseren Terminplan 2007.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit. Unser Institut ist vom 27. bis 31. August im Urlaub.


Ihr Marktforschungsteam rund um Helmut Aumüller



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